Am Samstag hatte ich endlich mal wieder einen Wettkampf. Da ich verletzungs- und studiumsbedingt im Moment kaum trainieren kann, hatte ich eigentlich nicht so ganz hohe Erwartungen an mich, bzw. konnte ich mich nicht wirklich einschätzen. Hinzu kam das fantastische Wetter. 13°C und Schauer. Absolut nicht mein Ding. War mir aber relativ egal, weil ich einfach nur Lust auf einen WK hatte und da kam mir die Sprintdistanz gerade recht.
Schwimmen lief ‘Streckenrekord am Hennesee’ weiterlesen
Wie ich schon ab und zu in den Berichten geschrieben hatte, plagen mich schon die gesamte über heftige Schmerzen in der linken Gesäßhälfte, wenn ich versuche Druck auf dem Rad zu machen. Nach Roth habe ich darauf hin erstmal eine längere Pause eingelegt und therapeutischen Maßnahmen nochmals erhöht, in der Hoffnung, dass die Schmerzen verschwinden. Alles vergebens. Letzte Woche wurde ich dann doch in die Röhre gepackt, um alles mal richtig zu checken. Und was kam dabei heraus? Ich bin der stolze Besitzer einer Stressfraktur in der Wirbelsäule.
Der Sarkasmus ist insofern erlaubt, da sich das Ganze schlimmer anhört, als es ist. Durch den kleinen Riss werden einige Nerven bei der Überstreckung in der Aeroposition gereizt, was dann die Schmerzen verursacht. Ich kann weiter Sport treiben, da es wohl nicht mehr schlimmer werden kann und eine Heilung des Knochen schon eingesetzt hat. Trotzdem werde ich noch etwas länger was davon haben. Mexiko werd ich aber trotzdem in Angriff nehmen. Ich hoffe, dass es bis dahin wieder einigermaßen geht. Ob ich in Köln über die Mitteldistanz starte, werde ich kurzfristig entscheiden. Denke aber, dass ich auf eine kürzere Strecke ausweichen muss. Ich werde weiter berichten. Also bis dahin, Grüße
So, die erste Woche nach Roth ist vergangen und ich fühle mich wieder recht gut. Muskelkater hatte ich zwar nur drei Tage lang, trotzdem ist man doch recht schlapp und motivationslos nach so einer Langdistanz. Am Freitag habe ich mein Rad geputzt, dass eher einer überdimensionalen Zuckerstange glich. Hatte ganz verdrängt, dass mir im Wettkampf nach kurzer Zeit der Schwamm aus meiner Aeroflasche am Lenker gefallen war und ich bei jeder Unebenheit im wahrsten Sinne des Wortes im mehr eins mit meinem Rad wurde
Selbst der Tacho wollte sich nicht so recht vom Lenker trennen. Aber jetzt strahlt mein Fokus Walser wieder.
Die nächsten beiden Wochen werde ich zwar wieder etwas regelmäßiger trainieren, aber immer noch keine Intensitäten einbauen. Zwar habe ich bald noch ein paar Wettkämpfe, aber im Fokus steht der Ironman Cozumel in Mexiko, wo im November noch einmal attackiert wird.
So, der erste Saisonhöhepunkt ist vorbei und ich weiß immer noch nicht ganz recht, ob ich mich freuen soll oder enttäuscht bin. Da ich meinen Countdown aus technischen Gründen nicht fortsetzen konnte, ist hier noch einmal ein kleiner Erlebnisbericht.
Wie bereits geschrieben bin ich am Mittwoch bereits zum Luke Dragstra gefahren. Grund für die relativ frühe Anreise war unter anderem meine Verletzung im linken Gluteusbereich (Popo). Länger als 2 h sitzen ist für mich zur Zeit sehr schmerzhaft, so dass ich diese Belastung so schnell wie möglich weg haben wollte. Am Freitag ging es dann in die finale ‘Roth 2010′ weiterlesen
Heute habe ich schön ausgeschlafen. Dieser Tag zählt zu den wichtigsten vor dem Rennen. Trainiert wird gar nicht. Nur gegessen und getrunken. Gleich muss ich noch einmal zur Expo, um meinen Gluteus abtapen zu lassen. Er macht mir leider noch etwas Sorgen auf dem Rad, aber ich bin zuversichtlich! Danach geht es wieder ab in den Schatten und sich ausgeruht. Die Nervosität steigt so langsam!!!!
Am Morgen war ich mit Lucky Luke etwas laufen. Nachdem wir noch etwas bei Magic Sportfood waren, ging es am Mittag weiter nach Roth zu Susanne Buckenlei, der Trainerin vom Luke. Nach einer lockeren Radeinheit, habe ich auf der Expo meine Startunterlagen abgeholt. War ein schönes Gefühl nach vier Jahren Abstinenz wieder am Start zu sein. Abends waren wir noch etwas schwimmen im Roth-See, bevor groß gegessen wurde. Natürlich ging es auch dann wieder rechtzeitig ins Bett.
Heute gings nach meinem Training am späten Nachmittag nach Crailsheim zu Luke Dragstra. Crailsheim liegt ca. eine Stunde von Roth entfernt. Mir war es wichtig die lange Autofahrt weg zu haben, aber noch nicht den ganzen Wettkampfstress zu erleben. Ich hoffe, dass ich jeden Tag ins Internet komme und euch über meinen Tagesablauf berichten kann.
Heute ging es bei kühlen 36°C beim Möhnesee Triathlon über die olympische Distanz an den Start. Der Wettkampf zählte für mich als letzter Härtetest für die Langdistanz im fränkischen Roth und es lief alles nach Plan. Um 13 Uhr wurden wir bei heftigen Temperaturen und erstmals ohne Neo in das Rennen geschickt. Im Wasser musste ich nach kurzer Zeit ‘Deutlicher Sieg beim Möhnesee-Triathlon’ weiterlesen
Nur noch zwei Wochen bis Roth. Nachdem ich speziell in den letzten beiden Wochen noch einmal richtig Gas gegeben habe, wird nun endlich etwas rausgenommen. Auch wenn noch einige kurze Belastungen zu absolvieren sind, liegt der Fokus doch mehr auf der Regeneration und mentaler Vorbereitung. Ich fühle mich bisher sehr gut und hoffe, dass meine Physios das Problem mit der linken Hüfte auch noch bis Roth in den Griff bekommen.
Am Samstag ‘Die Arbeit ist getan’ weiterlesen
Wie auch letztes Jahr hat sich der Veranstalter allen Wetterprognosen widersetzt und den angesagten Regen verbannt. Um 11.10 startete ich mit ca. 110 weiteren Athleten beim SWIM & RUN auf der Regattabahn am Fühlinger See. 4km schwimmen und 21,2km laufen waren zu bewältigen. Mit meiner Schwimmleistung ‘Podiumsplatz beim Kölner SWIM & RUN’ weiterlesen