Sieg bei der Premiere vom Köln Cross Triathlon

Mein erster Triathlon in Deutschland im Januar!!! Wo gibt´s denn sowas. Seit diesem Jahr in Köln. Will Power Races hat ein neues Rennformat ins Leben gerufen und es hat richtig Spaß gemacht. Ursprünglich war ich für den Duathlon gemeldet, da ich bei den Temperaturen nicht wirklich heiß darauf war halb nass durch den Schnee zu hämmern. Doch der Veranstalter sah es genauso und so wurde nach dem Schwimmen ein kurze Pause gemacht und der Wettkampf als Jagdrennen wieder gestartet. Eigentlich bin ich auch mit nicht so hohen Erwartungen an den Start gegangen, da ich im Januar kaum richtig trainieren konnte. Zusätzlich waren die äußeren Bedingungen nicht ganz ohne. Eisige Sulze beim Radfahren und ebenfalls eine komplett vom Schnee bedeckte Laufstrecke durch den schönen Kölner Stadtwald. Aber das war ja für alle Beteiligten gleich. Im Vorfeld war die Wahrscheinlichkeit bereits hoch, dass zu einem Zweikampf zwischen dem Triathlonrofi Christian Nitschke vom Team TBB und mir hinauslaufen würde.

Die Distanzen waren 700m Schwimmen plus Ausstieg und Lauf über die Zeitmatte, 19k Mountainbike und 10k Lauf. Mein Plan war beim Schwimmen einen möglichst großen Vorsprung rauszuholen, da ich mir eigentlich ziemlich sicher war, auf dem Rad und beim Lauf der Schwächere zu sein. Ich bin das Schwimmen trotzdem relativ kontrolliert angegangen, da mir aktuell noch der letzte Punch fehlt. Trotzdem war ich zu Beginn etwas irritiert, dass ich Christian nicht von meinen Füßen bekommen habe. Am Ende gabs einen kleinen Vorsprung von lediglich 9 Sekunden. Das hatte ich so nicht geplant.

Nach einer kurzen Pause ging es dann direkt weiter. Ich startete als Erster auf meinem Bulls Mountainbike und war fest davon überzeugt schon bald in Gesellschaft zu sein. Nach 200m Asphalt ging es direkt in den Schnee und auch direkt “in” den Schnee. Da hat es mir direkt den Sattel verschoben und ich musste nochmal vom Rad um alles wieder schnell zu richten. Das fing ja gut an. Aber da war ich nicht der Einzigste. Im Gegensatz zu Christian war das dann aber auch mein einzigster Sturz und erstaunlicherweise konnte ich von Runde zu Runde meinen Vorsprung vergrößern. Am Ende hatte ich 2´ auf den Zweitplatzierten.

Der abschließende Lauf war wirklich hart. Ich war schon gaz schön müde und kam zu Beginn nicht wirklich in Tritt. Das sah bei meinem Verfolger komplett anders aus. Entsprechend habe ich die ganze Zeit geknautscht was ging. Erst zu Beginn der vierten und letzten Runde konnte ich mir sicher sein, dass ich das Ding gewinnen werde.

Und so war es dann auch. Trotz des widrigen Wetters hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht!!! Ein super Format, was man jedem nur empfehlen kann.

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