Dieses Wochenende stand bei mir nach langer Zeit mal wieder ein Gruppentraining bei meinem Trainer und ein 10km Lauf im Sauerland auf dem Programm. Nachdem ich am Freitag bei meinen Eltern eingetroffen war, wurde ich am nächsten Morgen schön von 20 cm Neuschnee und -10 Grad begrüßt. Eigentlich ein mittlerweile gewohntes Bild, aber nicht für einen Kölner Flachlandtiroler. Auch wenn die äußeren Bedingungen am Sonntag für einen 10km Wettkampf durch den Neuschnee nicht optimal waren, fand der Lauf durch das Arnsberger Eichholz trotzdem statt. Jedoch musste die Streckenführung wegen Glatteis und Yetiangriffen aus dem Unterholz geändert werden. Statt drei Runden gab es nun einen verwinkelten Rundkurs, der neun Mal absolviert werden musste. Neben zwei Brücken beinhaltete jede Runde auch noch einen kleinen giftigen Anstieg.
Bei kühlen Temperaturen aber strahlendem Sonnenschein fiel dann endlich der Startschuss. Da ich ja letzte Woche noch alle vier Weisheitszähne entfernt bekommen habe, ließ ich es zu Beginn erstmal “relativ” kontrolliert angehen, um zu sehen, wie es läuft. Nach drei Runden habe ich dann das Tempo erhöht und mich kontinuierlich nach vorne gearbeitet. Speziell durch den Anstieg konnte ich immer wieder einige Plätze gut machen, da andere Athleten doch anfangs etwas übermotiviert waren und hinten raus ziemlich blau waren.
Am Ende kam ich mit 36:50min knapp hinter dem dritt Platzierten ins Ziel. Auch wenn ich noch gerne auf das Treppchen gelaufen wäre, bin ich mit dem progressiven Rennverlauf und dem Ergebnis zufrieden. Topzeiten waren auf der Strecke einfach nicht drin, aber es hat viel Spaß gemacht.




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